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MacBook Pro und Grafiktablett

MacBook Pro und Grafiktablett noch frisch verpackt

Mein MacMini (Ende 2014) wurde mit der Zeit immer lahmer. Mit den großen RAW-Dateien meiner Nikon 750, die rund 20 MB groß sind, kam er teilweise nicht mehr zurecht. Spätestens bei intensiver Bearbeitung mit Photoshop, bei der die Datei schnell mal über 1 GB aufgepumpt werden kann, ging er in die Knie. Da dauerte es schon mal, wenn man ein bisschen an den Reglern drehte, bis alles berechnet war. Zum Schluss machte die Bildbearbeitung einfach keinen Spaß mehr mit dem kleinen Mac.

Also musste ein neuer Rechner her. Ich schwankte zwischen Standrechner und MacBook hin und her. Bis dann das MacBook gesiegt hat.

Zuhause angekommen musste ich dann feststellen, dass der Akku defekt war. Ich brachte es tags darauf gleich zurück, musste aber feststellen, dass es das letzte Gerät gewesen war. Also einen Rabatt ausgehandelt und das Gerät wieder mit nach Hause genommen. Dort habe ich es erst einmal eingerichtet und über die Apple Support App einen Termin vereinbart, was in Corona-Zeiten nicht so ganz einfach ist. Übers Wochenende musste ich das Gerät da lassen, bekam es dann aber auch schnell wieder zurück. Nun funzt es prima und ich kann loslegen.

Damit ich in die Bildbearbeitung auch richtig einsteigen kann, gab es dazu gleich noch ein Grafiktablett von Wacom. Nun wird erst mal alles konfiguriert und dann geht’s los. Ein paar Handgriffe fehlen noch, bis alles vernünftig installiert ist.

Die ersten Eindrücke konnte ich mit dem Grafiktablett bereits am MacMini sammeln. Der bleib mir ja zum Glück noch, als der Laptop in der Werkstatt verschwand. Ich bin überrascht, welch vielfältige Einstellungsmöglichkeiten so ein Tablett hat und welch vielfältige Einsatzmöglichkeit der dazugehörige Stift hat. Er reagiert auf Stiftdruck, auf Tastendruck und merkt sogar, sobald er über dem Tablett schwebt. Natürlich verbunden mit einer anderen Funktion, die man frei wählen kann. Ich habe mir die Scrollfunktion hinterlegt. So muss ich nur den Stift leicht anheben, über das Tablett bewegen und kann so das Bild für Bearbeitungszwecke in jede beliebige Richtung verschieben. Einfach klasse!

Für mich bricht jetzt ein neues Zeitalter in der Bildbearbeitung an.