Meine Ausrüstung

Nikon D500Du möchtest wissen, mit welchem Apparat ich fotografiere? Nach Jahrzehnten des Fotografierens habe ich sehr wohl begriffen, daß die Frage nach der Kamera eines Fotografen ein gefragtes Thema ist. Trotzdem frage ich mich: Warum eigentlich?

Ich meine: Die Leute buchen Flüge, ohne sich im geringsten zu fragen, womit die Airline eigentlich fliegt. Vom TÜV der Dinger ganz zu schweigen. Ich hab auch noch nie meinen Arzt gefragt, von welchem Hersteller das EKG war, dessen Schläuche er mir an die Brust klebte. Oder meinen Schornsteinfeger nach den technischen Eigenschaften der Kugel, die er durch meinen Schornstein jagt. Wenn ich meinen Wagen aus der Werkstatt hole, dann reden wir über die Dinge, die gemacht werden mussten. Aber nie über den Hersteller der Schraubenschlüssel, die dafür notwendig waren. Mich hat auch noch nie interessiert, mit welcher Marke LKW meine Mülltonne geleert wird. Die Lieblingsgitarre meines Idols Angus Young? Ich muss passen…

Samsung NX300Aber gut! Ich werde nach meinem Fotoapparat gefragt.

Ich habe mehrere Fotoapparate, mit denen ich fotografiere. Die drei am Meisten genutzten Geräte sind eine Nikon D750, eine Nikon D5000 und eine Samsung NX300.

Daneben fotografiere ich auch analog und entwickle  und vergrößere die Filme selber. Hierzu benutze ich eine Yashica Mat 124 G als Mittelformatkamera und eine Nikon F-601 im Kleinbildformat (entsprechend Vollformat bei einer Digitalkamera). Die Kamera, oder besser gesagt das Kameragehäuse, ist aber nun einmal jener Teil, der am Wenigsten zu einem guten Foto beiträgt. Deshalb reagiere ich auf die Frage danach auch immer wieder gerne mit einem Schmunzeln. Viel wichtiger sind nämlich die Bildidee des Fotografen, das Licht in der Aufnahmes und das Objektiv, welches sich an der Kamera befindet.

Kurz: Maßgeblich ist nicht die Kamera, sondern das, was man damit macht!

Das Kameragehäuse hat im Prinzip ja auch nur die Aufgabe, das Innere, dort wo sich Film bzw. Bildsensor befinden, schön dunkel zu halten. Mehr nicht!!! Das schafft aber auch ein einigermaßen gut verschlossener Schuhkarton. Zumindest galt dies so banal in der Anfangszeit der Fotografie. Und wenn das Gehäuse das richtig macht, ist es egal, ob außen Nikon, Canon, Pentax, Yashica oder wer weiß was alles noch da draufstehen mag.

Darüber hinaus habe ich natürlich für alle Kameras diverse Objektive, ein LED-Dauerlicht und diverse Blitze inklusive Lichtformer wie Softbox, Aufhellern und Diffusor.